Sozialbestattung

In Deutschland sind die Angehörigen gesetzlich zu der Organisation der Bestattung verpflichtet. In erster Linie sind es: die Ehepartner, dann die Kinder, die Eltern und die Geschwister einer verstorbenen Person.

Wenn die Hinterbliebenen die Kosten der Bestattung nicht bezahlen können, übernimmt diese das zuständige Sozialamt.

Grundsätzlich  Sozialbestattung eine beinhaltet folgende Leistungen:

  • Friedhofsgebühren,
  • Bestatterkosten: notwendige Überführungen, hygienische Versorgung, Einkleiden und Einbetten,
  • Kosten für einen einfachen Sarg,
  • Bei einer Feuerbestattung die Kosten für die Einäscherung und für eine einfache Urne,
  • die Arztkosten für die Ausstellung des Totenscheins.

Das Sozialamt übernimmt jedoch nicht die Ausgaben für eine Grabpflege oder eine Trauerfeier. Die Kostenübernahme gilt nur für erforderliche Zahlungen. 

Bei der Sozialbestattung berücksichtigt man in gewissem Umfang die Wünsche der Verstorbenen. Hat er zu Lebzeiten bereits ein Anliegen bezüglich der Beisetzungsart geäußert, muss dieses in der Regel verfolgt werden.